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Glücksfaktor Haus

Warum Wohneigentum glücklich macht..?

Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem privaten Glücksgefühl und den eigenen vier Wänden? Laut der aktuellen Studie der LBS Stiftung Bauen und Wohnen „Macht Wohneigentum glücklich? – Glück, regionale Verbundenheit und ehrenamtliches Engagement in Deutschland“ ist dies tatsächlich der Fall. Laut Prof. Dr. Frank Brettschneider von der Universität Hohenheim deckt das eigene Zuhause nicht nur ein Grundbedürfnis, sondern ist gleichfalls ein soziales Gut. So hat die Studie gezeigt, dass sich Wohneigentümer beispielsweise stärker mit ihrer Region verbunden fühlen, mehr engagieren und sich somit mehr um das Geschehen um sie herum bemühen. Es entsteht ein "Wir-Gefühl", das sich positiv auf alle anderen Lebensbereiche auswirkt. Eine weitere Erkenntnis der Studie: Wohneigentümer sind mit ihrer aktuellen Wohnsituation generell glücklicher sind als Mieter. Das Gefühl, das eigene Zuhause finanzieren und gestalten zu können, spielt hierbei eine wichtige Rolle. Diese positiven Auswirkungen der individuellen Wohnsituation fliesst laut Studieninitiatoren außerdem in das gesellschaftliche Zusammenleben mit ein und kann somit als wichtiger Entwicklungsaspekt verstanden werden. (Quelle:Xing u. "Leben & Wohnen")


Was bringt die Zukunft?

Mehr Rechte für Verbraucher beim Hausbau, sinkende Ökostromumlage und mehr Datenschutz: Dies und vieles Weitere ändert sich 2018 für Mieter, Vermieter und Eigentümer. Die wichtigsten Neuerungen auf einen Blick.

KfW-Förderung:

Weniger Geld für Ökostromspeicher

Wer eine Ökostrombatterie erwerben will, in dem überschüssiger Solarstrom zwischengespeichert wird, kann dafür einen Tilgungszuschuss von der KfW erhalten. Dieser Zuschuss sinkt zum 1. Januar von 13 auf zehn Prozent der Speicherkosten.

Förderung für neue Heizungsanlage muss erst beantragt werden:

Hauseigentümer, die eine neue Heizungsanlage einbauen lassen, erhalten im Rahmen des Marktanreizprogramms des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) einen Zuschuss in Höhe von bis zu 4.500 Euro.

Ab 2018 muss hierfür ein Förderantrag gestellt werden, bevor der Handwerker beauftragt wird. Bis 2017 konnten private Bauherren einfach loslegen, und den Zuschuss später beantragen.

Rauchmelder in Bayern Pflicht:

Inzwischen sind Rauchmelder in Bestandsbauten in nahezu allen Bundesländern Pflicht. Gleich zu Jahresbeginn müssen auch in Bayern Wohnungen mit Rauchmeldern ausgestattet sein – in Schlafräumen, Kinderzimmern, Aufenthaltsräumen und Fluren. Thüringer haben noch ein Jahr länger Zeit. Als letzte Nachzügler folgen bis 31.12.2020 Berlin und Brandenburg.

Förderung für neue Heizungsanlage muss erst beantragt:

werden Hauseigentümer, die eine neue Heizungsanlage einbauen lassen, erhalten im Rahmen des Marktanreizprogramms des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) einen Zuschuss in Höhe von bis zu 4.500 Euro. Ab 2018 muss hierfür ein Förderantrag gestellt werden, bevor der Handwerker beauftragt wird. Bis 2017 konnten private Bauherren einfach loslegen, und den Zuschuss später beantragen.

Quelle: Immowelt Kundennnewsletter vom 12.1.2018 Immobilienjahr 2018


Das Baukindergeld wird rückwirkend zum 1. Januar 2018 gezahlt

Die Förderung beträgt 12.000 € pro Kind, über einen Zeitraum von 10 Jahren

Das Baukindergeld soll verlängert werden
Sofern Sie zwischen dem 01.01.2018 und künftig dem 31.03.2021 (bisher 31.12.2020) Ihren Kaufvertrag unterzeichnet, eine Baugenehmigung erhalten oder der frühestmögliche Baubeginn Ihres – nach dem jeweiligen Landesbaurecht - nicht genehmigungspflichtigen Vorhabens in diesen Zeitraum fällt, können Sie einen Antrag auf Baukindergeld stellen. Die Verlängerung des Förderzeitraums wird erst mit dem Inkrafttreten des Bundeshaushalts 2021 wirksam. Das Baukindergeld kann nach Einzug in die neue Immobilie im Rahmen der 6-monatigen Antragsfrist bis zum 31.12.2023 beantragt werden(Quelle: KfW).

Das Baukindergeld bekommen Familien mit mittleren Einkommen, die das erste Mal bauen oder ein Haus kaufen. Die Einkommensgrenze liegt bei 75.000 € des zu versteuernden Jahreseinkommens plus 15.000 € Freibetrag pro Kind. Maßgebend ist das Familieneinkommen der letzten beiden Kalenderjahre vor dem Haus- kauf oder -bau. Eventuell wird das Baukindergeld über die KfW-Förderung abgewickelt.

Das bedeutet für Sie:

  • Sie können Baukindergeld erhalten, auch wenn Sie schon in diesem Jahr ein Haus gekauft oder mit dem Bau begonnen haben. Möglicherweise ist als Nachweis dafür das Datum der Baugenehmigung oder des Kaufvertrages ausschlaggebend.
  • Voraussichtlich können ab August die Anträge auf Baukindergeld gestellt werden.


Falls Sie in diesem Jahr einen Antrag auf Baukindergeld stellen wollen, können Sie schon jetzt Ihre Steuerbescheide der vergangenen beiden Jahre zurechtlegen. Anhand dieser wird entschieden, ob Sie die Einkommensgrenze erreichen oder nicht.


Newsticker: Bundestag beschließt Haushalt für 2018

Mehr für Bau und Verkehr, weniger für Arbeit und Soziales!

Der Etat des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (Einzelplan 06) erhöht sich laut Ausschussbeschluss gegenüber dem Regierungsentwurf um 375,1 Millionen Euro auf 14,13 Milliarden Euro. 263 Millionen Euro davon sind für das sogenannte Baukindergeld vorgesehen. Den Etat des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (Einzelplan 12) erhöhten die Haushälter um 204,7 Millionen Euro auf 27,9 Milliarden Euro. 175 Millionen Euro wurden in den parlamentarischen Beratungen für die Reduzierung der Trassenpreise im Schienengüterverkehr eingeplant.

Der Etat des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (Einzelplan 11) wurde hingegen um 583,7 Millionen Euro auf 139,2 Milliarden Euro abgesenkt. Grund hierfür sind unter anderem gegenüber dem Regierungsentwurf geringere Ausgabenansätze für das Arbeitslosengeld II (minus 500 Millionen Euro). 


Umfrage: Zinsen für Immobilienkedite steigen

In diesem Jahr werden die Zinsen für Immobilienkredite steigen.

Das meinen 41 Prozent von 120 Banken, die das Beratungsunternehmen Ernst & Young(EY) im April 2018 befragt hat. Demnach können Kredite für Bauherren und Firmen teurer werden.

Quelle: Haufe/Immobilienwirtschaft 7-8 2018


Baukindergeld bei der KfW beantragen

Ab sofort kann das Baukindergeld online im KfW-Zuschussportal (www.kfw.de/zuschussportal) beantragt werden.

Der Antrag muss innerhalb von drei Monaten nach Einzug in das selbst genutzte Wohneigentum gestellt werden. Es gilt das Datum der Meldebestätigung der Gemeinde. Baukindergeld gibt es auch rückwirkend ab 01.01.2018, wenn der Antrag bis 31.12.2018 bei der KfW vorliegt.


Immobilienkauf über Makler ist billiger als ohne

Immobilienmakler verteuern den Kauf von Immobilien. So lautet die landläufige Meinung. Und genau deshalb soll das Bestellerprinzip zukünftig die Käufer entlasten. Eine aktuelle Auswertung von 300.000 Immobilienangeboten zeigt aber, dass der Kauf über einen Makler im Schnitt deutlich günstiger ist als direkt von privat.

Wer eine Immobilie über einen Makler kauft, zahlt dafür bis zu 7,14% auf den Kaufpreis. Die SPD sieht darin eine Ungerechtigkeit und ein Hindernis für den Weg ins Eigenheim. Deshalb will Bundesjustizministerin Katarina Barley das Bestellerprinzip von Vermietungen auf Immobilienverkäufe ausweiten. Nicht nur Immobilienverbände kritisieren dieses Vorhaben scharf. Auch eine aktuelle Auswertung von McMakler nährt Zweifel daran, dass das Bestellerprinzip tatsächlich die Käufer entlastet.

Immobilien im Schnitt 4,1% teurer

Deutschlands größter hybrider Immobilienmakler hat 300.000 Immobilienangebote ausgewertet. Demnach sind Immobilien, die von privat angeboten werden im Schnitt 4,1% teurer als Angebote, die über einen professionellen Immobilienmakler laufen. Bei Häusern sind es sogar 4,3%, bei Wohnungen immerhin 3,9%. Das entspricht laut McMakler in etwa der durchschnittlichen Maklerprovision in Deutschland. Die 7,14% seien schließlich der Höchstwert und nicht der Durchschnitt.

Beispielrechnung:

Was diese Prozentwerte in absoluten Zahlen bedeuten, zeigt eine Beispielrechnung für eine Eigentumswohnung mit 150 m2. Der durchschnittliche Verkaufspreis eines Maklers beträgt hierfür 2.744 Euro pro m2 bzw. insgesamt 411.600 Euro. Für die gleiche Wohnung müssten Käufer bei privaten Verkäufern durchschnittlich 2.850 Euro pro m2 bzw. 427.500 Euro zahlen. Das sind insgesamt 15.900 Euro mehr als beim Kauf über einen Makler.

Verbandskritik bekräftigt:

Die Auswertung bekräftigt das Argument, das zum Beispiel der IVD und der ZIA Zentrale Immobilien Ausschuss vortragen. Demnach agiert der Makler im Interesse beider Seiten. Offenbar setzen sich Makler regelmäßig bei Verkäufern dafür ein, marktgerechte statt überhöhter Preise anzusetzen. Im Falle einer Einführung des Bestellerprinzips müsste der Immobilienvermittler hingegen nur noch die Interessen seines Bestellers – in der Regel also des Verkäufers – vertreten. Der Käufer würde also in eine schlechtere Position fallen als bisher.

Ein Artikel von AssCompact | März 2019


Faszination Berlin

Für viele Menschen ist Deutschlands Hauptstadt ein verlockender Wohnort. Das lässt vor allem die Kaufpreise für Häuser und Wohnungen steigen.

Frankfurt: Die Bundesbank sieht gegenwärtig keine Anzeichen für eine Immobilienblase. In Deutschland seien in den Ballungszentren die Preise für Wohnimmobilien zwar stark gestiegen, „allerdings sehen wir keine klaren Anzeichen für eine exzessive Kreditvergabe oder Abschwächung der Standards“, sagte Bundesbank-Vizepräsidentin Claudia Buch der „Stuttgarter Zeitung“ und den „Stuttgarter Nachrichten“ laut Vorabbericht. Die Bundesbank beobachte die Risikolage aber genau. Mit den rekordniedrigen Zinsen ist auch die Nachfrage nach Immobilienkrediten in den vergangenen Jahren stark gestiegen.

Quelle: "Handelsblatt" v. 28.10.2016


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